Schüler schreiben Briefe an Senioren

Übergabe auf Distanz: Schülerinnen und Schüler des Liebfrauengymnasiums Büren schreiben Briefe an die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenheim St. Clara. Hier nehmen Schwestern aus dem Mutterhaus einen Brief entgegen.

Füreinander da zu sein und erreichbar zu sein, ist in diesen Wochen für alle herausfordernd, da Kontakte nicht wie üblich gepflegt und aufrechterhalten werden können. Das haben nicht nur die Schülerinnen und Schüler des Liebfrauengymnasiums Büren gespürt, sondern auch die Lehrkräfte obwohl ein reger unterrichtlicher Austausch online erfolgte. Dennoch konnten diese Kontakte nicht das sonst am Liebfrauengymnasium gelebte Miteinander ersetzen.

Was ist aber mit Menschen, die nicht auf solche Medien und damit verbundene Kommunikationswege zurückgreifen können? Auch vor diesem Hintergrund stellte sich Felix Schäfers (6a) diese Frage und hatte sehr schnell die Idee, die bestehende Kooperation zu den Franziskanerinnen Salzkotten auch in diesen turbulenten Zeiten weiter auszubauen.

Durch Brieffreundschaften mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenheims St. Clara soll „Nähe“ gelebt werden, auch wenn ein persönlicher Kontakt derzeit nicht möglich ist. Darüber gibt es eine große Freude bei den Schwestern, den Pflegenden und natürlich unter den  Bewohnerinnen und Bewohnern im Altenheim St. Clara.

Mittlerweile hat schon eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern eine solche Patenschaft übernommen und beschert den Seniorinnen und Senioren damit ein wenig Abwechslung im Alltag. Neben Geschriebenem werden auch selbst gemalte Bilder den Sendungen beigefügt, um die bevorstehenden Feiertage etwas bunter werden zu lassen. Weitere Briefe mit Ostergrüßen von Schülern und Schülerinnen sollen in diesen Tagen folgen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.