„Gelebte Christlichkeit ist spürbar“

Das Qualitätsmanagement im Altenheim St. Clara wurde erneut erfolgreich durch die proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft zertifiziert.

Das Qualitätsmanagement im Altenheim St. Clara wurde erneut erfolgreich durch die proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft zertifiziert.

Qualität wird groß geschrieben im Altenheim St. Clara in Salzkotten. Nach dem jetzt vorliegenden Prüfbericht der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft kann das Altenheim der Franziskanerinnen Salzkotten das Siegel für die unabhängige Prüfung seines Qualitätsmanagements (QM) weiter führen.

Das Prüfverfahren mit der Bezeichnung „Integriertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und MAAS-BGW für ISO sowie Rahmenbedingungen einer christlichen Unternehmenskultur in Caritas und Diakonie“ legt neben den üblichen Prüfkriterien besonderen Wert auf den Arbeitsschutz und die christliche Unternehmenskultur. Außerdem wurde die Norm seit der vorherigen Prüfung auf den aktuellen Standard DIN EN ISO 9001:2015 umgestellt. „Als verantwortliche Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) des Trägers war es für mich sehr wichtig, die Revision der Norm verantwortungsvoll zu nutzen, um bestehende QM-Systeme nach unseren Möglichkeiten weiterzuentwickeln“, erläutert Schwester M. Cornelia Büdenbender. Qualitätsmanagement sei nie endgültig, sondern immer ein Weg. Auf diesem Weg wurde mit der erfolgreichen Zertifizierung ein wichtiges Etappenziel erreicht. Das gilt ebenso für das Altenheim St. Franziskus, einer weiteren Einrichtung der Franziskanerinnen Salzkotten in Marsberg-Beringhausen. Zu den beiden Altenheimen heißt es im Prüfbericht: „Die Auditziele wurden erfüllt. Die gelebte Christlichkeit ist an den beiden Standorten spürbar.“ Die Unternehmenskultur sei von gegenseitiger Wertschätzung geprägt und die Fürsorge für die Mitarbeitenden drücke sich auch durch die Erfüllung der MAAS-BGW Anforderungen (Managementanforderungen zum Arbeitsschutz) aus.

Die Behandlung von Risiken nimmt bei dieser Norm eine zentralere Rolle ein als bisher. Denn einer der wichtigsten Herausforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 ist für die Einrichtungen der Ansatz risikobasierten Denkens, das heißt, der Umgang mit Risiken und den daraus resultierenden Chancen für Verbesserungen. „Risikomanagement und die Sicherheit von Pflegebedürftigen und Mitarbeitern gewinnen im Qualitätsmanagement immer mehr an Bedeutung“, erläutert Schwester M. Cornelia Büdenbender. Daher sei es für sie ein großes Ziel, eine Kultur des Risikobewusstseins in den Einrichtungen zu implementieren, um eine sichere Umgebung für alle zu schaffen.

Darüber hinaus spielt bei dieser Form der Zertifizierung die gelebte christliche Unternehmenskultur eine besondere Rolle. „Die Prozesse in unseren Einrichtungen spiegeln die franziskanische Trägerschaft und christliche Ausrichtung des Hauses wieder, indem vor allem den Prozessen der Sterbebegleitung und dem Abschiednehmen von Verstorbenen eine hohe Priorität eingeräumt wird“, betont Schwester M. Cornelia.

Sie bedankt sich für die positive Einstellung zur Zertifizierung und das Mitwirken der Provinzleitung und der Provinzökonomin der Franziskanerinnen, Schwester M. Arnoldis Straßfeld sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere gelte ihr Dank dem Audit-Team mit Beate Staas, leitende Auditorin, Hedwig Semmusch, Co-Auditorin und Geschäftsführerin der proCum Cert GmbH, Dr. Markus Maria Schmidt, Auditor für den Bereich der MAAS-BGW (Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit) sowie Kathrin Schmidbauer für die zusätzliche Begleitung.

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